November 2011
Liebe Treuhänderinnen und Treuhänder,
liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Energie in Bürgerhand eG!
Es gibt drei sehr wichtige Neuigkeiten, über die wir Sie informieren möchten:
1. werden zum Jahresende die Treugelder zurückbezahlt,
2. können wir uns nun doch leider nicht in Jena einbringen und
3. hat die Generalversammlung beschlossen, die Kräfte zu bündeln und Verhandlungen aufzunehmen mit dem Ziel, die Energie in Bürgerhand eG mit der Netzkauf EWS eG zu verschmelzen.
Lesen Sie mehr in unserem Newsletter.
September 2011
Den neuesten Stand unserer Aktivitäten in Stuttgart lesen Sie hier im aktuellen Newsletter.
Juli 2011:
Wir stehen weiterhin mit den Jenaer Bürgerinnen und Bürgern in intensivem Kontakt, die die Bürgerbeteiligung an den Stadtwerken umsetzen und auf Grundlage des Stadtratsbeschlusses zur Bürgerbeteiligung außerhalb des Ausschreibungsverfahrens eine Lösung für eine echte und maßgebliche Bürgerbeteiligung finden wollen. Vor Ort wurde hierzu eine eigene Genossenschaft gegründet, die wir beraten und ggf. auch finanziell unterstützen werden. Die Beteiligung kann aber erst gezeichnet werden, wenn das Ausschreibungsverfahren abgeschlossen ist, weil erst dann die Anteile für die Bürgerbeteiligung an die örtliche Genossenschaft abgegeben werden können. Die Umsetzung erfolgt Anfang 2012. Die Vorbereitungen in Jena laufen hierzu auf vollen Touren.
Juni 2011:
Auch in Wolfhagen/Hessen unterstützen wir die Bürgerbeteiligung. Der aktuelle Sachstand: Das Gutachten zur Ermittlung des Verkehrswerts der Stadtwerke Wolfhagen liegt zur Endabstimmung vor. Die Anpassungsarbeiten für den Gesellschaftsvertrag der Stadtwerke wurden beauftragt. Die Genossenschaftssatzung wurde bereits in mehreren Runden aktualisiert. Es ist zu erwarten, dass ein abgestimmter Entwurf bis Ende Juni vorliegt. Viel schwieriger, aber besonders erfolgsrelevant ist die Bildung der Gremien sowie die Teambildung von Menschen, die sich teilweise erst jetzt kennengelernt haben. Dieser Prozess beginnt gerade erst und benötigt sicher Zeit.
Mai 2011:
Wir haben auch in Stuttgart fristgerecht das Interesse an der Übernahme des Stromnetzes bekundet und Kontakt mit den aktiven Bürgerinnen und Bürger vor Ort und den Gemeinderatsmitgliedern aufgenommen. Ob eine Bürgerbeteiligung an den Stadtwerken in Stuttgart möglich und erfolgreich sein wird, ist noch nicht absehbar.
In Kirchheim/Teck hat sich eine Bürgergenossenschaft gegründet und im Remstal eine Bürgerinitiative gegründet. Auch hier haben wir den jeweiligen Ansprechpartnern unsere Unterstützung angeboten.
Damit wir in Stuttgart und der Region Kapazitäten für unsere Aktivitäten habenund vor Ort präsent sind, gibt es nun ein Regionalbüro in Stuttgart. Martina Schwendemann vertritt ab sofort unsere Interessen in der Region, sucht Kontakt zu allen für uns relevanten Gruppen und Ansprechpartnern und koordiniert die Aktivitäten. Die Kontaktdaten
Energie in Bürgerhand, Regionalbüro Stuttgart
Silberburgstraße 112, 70176 Stuttgart
Telefon: 0711 993386-21
martina.schwendemann@energie-in-buergerhand.de
März 2011:
In Jena wurde die Call-Option für die von E-On gehaltenen Anteile an den Stadtwerken Jena-Pösneck ausgeübt, deren 10%tige Beteiligung wird beendet. Das ist aus unserer Sicht schon ein großer Erfolg! Jetzt braucht es Zeit und Umsicht in der weiteren Vorgehensweise: Das erforderliche Ausschreibungsverfahren wird in Jena koordiniert. Wir haben umgehend schriftlich unser Kaufinteresse mit einer detaillierten Erklärung (Letter of Intent) mitgeteilt und wurden formal angeschrieben, um die rechtlichen Voraussetzungen für den Zugang zu den Daten zwecks einer Bewertung der Unternehmensanteile herzustellen.
Mit der KommunalPartner GmbH stehen wir weiterhin in intensivem Austausch, um auch hier eine für die EiB tragfähige Beteiligung abschließen zu können.
Parallel dazu führen wir mit weiteren Stadtwerken und Kooperationspartnern Gespräche, die uns wegen einer möglichen Beteiligung kontaktiert haben. Hierbei sind wir v.a. mit der Fa. Alliander in Verhandlungen. Dies ist ein reiner Netzbetreiber in Hand der niederländischen Kommunen. Dieser will die Rekommunalisierungsprozesse in Deutschland durch Netzrückkäufe unterstützen. Ziel ist, die jeweilige Netzstruktur auf dezentrale, regenerative Einspeisung zu optimieren. Im Gespräch ist eine Dreier-Kooperation mit EiB eG als Organisator für Bürgerbeteiligung an den Stadtwerken, die Alliander als Finanzgeber und Netzoptimierer und die EWS als Partner für Ökostrom. Durch diese Kombination können wir Kommunen, in denen gegenwärtig kein Stadtwerk existiert, eine strategisch optimale Partnerschaft zur Rekommunalisierung anbieten.
November 2010:
EiB steht kurz vor der Aufnahme als Gesellschafter in die KommunalPartner GmbH - einem Stadtwerkeverbund in Baden-Württemberg. Die Vertragsverhandlungen beginnen am 30.11.2010.
Darüberhinaus bewirbt sich EiB um eine Beteiligung an den Stadtwerken Jena-Pösneck.
August 2010:
Die Verhandlungen in Kassel sich an den Stadtwerken Kassel zu beteiligen sind gescheitert. Hintergrund war der mögliche Verkauf des Anteils von Vattenfall an den städtischen Werken Kassel in Höhe von 24,9 Prozent. Die Anteile wird voraussichtlich die Thüga AG übernehmen.
Bis Ende Juli 2010 haben knapp 5 000 Menschen etwa 28 Millionen EUR auf die Treuhandkonten eingezahlt oder vertraglich zugesagt, um sich an der Kom9/Thüga AG zu beteiligen. Inzwischen haben sich die allermeisten dafür entschieden dabei zu bleiben und die neue Treuhanderklärung zu unterschreiben. Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen!
Ein tolles Ergebnis, das haben alle unsere Gesprächspartner bisher staunend gewürdigt - aber wir wollen noch mehr erreichen. Unser Wunsch besteht weiter, diese Summe noch erheblich zu erhöhen, um damit mehr und mehr Projekte möglich zu machen!
Wir sammeln daher weiterhin Geld auf einem Treuhandkonto, um damit Anteile an Stadtwerken oder Verbünden von kommunalen Energieversorgern zu erwerben.
Juli 2010:
Monatelang hatten wir Gespräche mit Vertretern der Kom9 geführt, um über eine Beteiligung an der Kom9 den Einstieg in die Thüga AG zu erreichen. Die Thüga AG wurde Ende 2009 durch EON verkauft. Seitdem halten die drei großen Stadtwerke Hannover, Frankfurt und Nürnberg gemeinsam 62,25% und die Kom9 (ein Zusammenschluss von 50 Stadtwerken) 37,75%.
Unsere Genossenschaft "Energie in Bürgerhand" wollte Atomausstieg, effizienten Klimaschutz, Bürgerbeteiligung, Dezentralisierung und Demokratisierung der Energiewirtschaft bei den Stadtwerken in der "neuen Thüga AG" verankern. Wir wollten uns mit ganzer Kraft und großem Engagement als Partner der Stadtwerke dafür einsetzen, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen, damit die ökologische und nachhaltige Energieversorgung schnellstmöglich umgesetzt werden kann.
Wir haben nun jedoch eine Absage der KOM9 für eine direkte Beteiligung erhalten, und wir sehen nun keine Möglichkeit mehr uns zu akzeptablen Konditionen an der Thüga zu beteiligen. (der direkte Einstieg bei der Thüga musste schon Anfang des Jahres 2010 verworfen werden)
Mai 2010:
Die Genossenschaft "Energie in Bürgerhand" (EiB) sammelt Geld auf Treuhandkonten, um sich beim Kauf des fünftgrößten Energieunternehmen in Deutschland, der Thüga AG zu beteiligen. Energie in Bürgerhand möchte sich gern mit einem Kapital zwischen 25 und 100 Millionen EUR an der Thüga beteiligen.
Bis Ende April haben über 5 000 Menschen etwa 27 Millionen EUR auf die Treuhandkonten eingezahlt oder vertraglich zugesagt. Ein tolles Ergebnis, das haben alle unsere Gesprächspartner bisher staunend gewürdigt - aber wir wollen noch mehr erreichen. Unser Wunsch besteht weiter, diese Summe zu verdoppeln oder wenn möglich zu vervierfachen - damit wird unser Gewicht in der Thüga immer deutlicher und größer.
In den nächsten Wochen - wir denken Ende Juni/Anfang Juli - werden die entscheidenden Weichen gestellt, dazu brauchen wir weiter Ihr Engagement und Ihre Unterstützung.
April 2010:
In den letzten Wochen haben wir intensive Gespräche mit verschiedenen Stadtwerken und dem Thügavorstand geführt, um den Eintritt von Energie in Bürgerhand in die Thüga vorzubereiten.
Da wir mit unseren Partnern gegenseitige Vertraulichkeit vereinbart haben, können wir Ihnen leider noch nicht alle Informationen im Detail schreiben, wie wir es gerne wollten. Uns ist es in vielen Gesprächen gelungen, dass wir alle - also Energie in Bürgerhand - als ein kompetenter und seriöser Partner wahrgenommen werden!
Unser großes Ziel ist es nach wie vor, über die Kom9 in die Thügagruppe zu gelangen; Kom9 ist der Zusammenschluss von 46 Stadtwerken, die knapp 38% an der Thüga AG halten. Wir sind überzeugt, dass das der richtige Weg ist, um unsere ökologischen Zielsetzungen gemeinsam mit vielen Stadtwerken in der Thüga zu implementieren. Wir engagieren uns dafür, dass bei der Thüga ein Umweltausschuss oder ein Ökobeirat geschaffen werden kann.
Dazu müssen wir in den nächsten Wochen das Vertrauen unserer neuen kommunalen Partner gewinnen und bestehende Ängste mancher Stadtwerke abbauen. Wir zeigen, dass wir nicht die immer alles "Besserwissenden" sind, sondern dass es uns um eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit den Kommunen zugunsten von Klimaschutz und Atomausstieg geht.
Oktober 2009:
Energie in Bürgerhand eG ist seit dem 6.10.2009 als Genossenschaft beim Amtsgericht unter der GnR 700016 eingetragen!
Juli 2009: Unsere Kampagnen-Auftaktveranstaltung fand am 10. u. 11. Juli 2009 in der Fabrik für Handwerk, Kultur und Ökologie, Habsburgerstraße 9, 79104 Freiburg statt.
Zielgruppe der Veranstaltung waren insbesondere Multiplikatoren aus ganz Deutschland.
Die Veranstaltung erfuhr einen sehr regen Zuspruch. An beiden Tagen waren weit mehr als 200 Personen aus mindestens 82 Städten und Gemeinden anwesend! weiterlesen...
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