August 2010: Aktuell führt die Genossenschaft "Energie in Bürgerhand" (EiB) intensive Gespräche mit Stadtwerken, deren Verträge mit einem der Atomkonzerne in den nächsten Monaten auslaufen und die sich mit Unterstützung der EiB von deren Beteiligung befreien wollen. Daneben stehen wir in Verhandlungen mit Stadtwerkeverbünden, die die gleichen Zielsetzungen wie wir vertreten und nachhaltige Energieversorgung und Bürgerbeteiligung zu ihrem Selbstverständnis entwickeln wollen. Hier haben wir den Eindruck, dass das große ökologische und ökonomische Potential unserer Genossenschaft gesehen wird und dass man uns gern als Gesellschafter aufnehmen möchte.
Energie in Bürgerhand ist überzeugt, dass eine moderne, innovative, dezentrale und nachhaltige Energieversorgung nur umgesetzt werden kann, wenn die Bürger mitgenommen werden. Bürger-Partizipation, verbunden mit einer finanziellen Beteiligung, die auch Verantwortung übernimmt, ist die zukunftsweisende Form, ökonomische und gleichzeitig ökologische Unternehmenspolitik nachhaltig umzusetzen.
Stadtwerke Kassel als Vorreiter?
Anfang August hat sich Energie in Bürgerhand erstmals den Stadtratsfraktionen in Kassel vorgestellt. Hintergrund ist der mögliche Verkauf des Anteils von Vattenfall an den städtischen Werken Kassel in Höhe von 24,9 Prozent. Angeblich soll der Anteil einen Wert von 60 Mio. haben. Fundierte Zahlen sind der Öffentlichkeit aber nicht zugänglich. Die Gespräche verliefen sehr offen und freundlich. Das Pikante an der Thematik, auch die Thüga hat ihr Interesse an dem Einstieg bei den Stadtwerken schon bekundet. Auf jeden Fall benötigt Energie in Bürgerhand nun viel Unterstützung der Bürger vor Ort, damit die Chance für ein erstes größeres Stadtwerk mit Bürgerbeteiligung Wirklichkeit werden kann.
Bis Ende Juli haben knapp 5 000 Menschen etwa 28 Millionen EUR auf die Treuhandkonten eingezahlt oder vertraglich zugesagt. Ein tolles Ergebnis, das haben alle unsere Gesprächspartner bisher staunend gewürdigt - aber wir wollen noch mehr erreichen. Unser Wunsch besteht weiter, diese Summe noch weiter zu erhöhen, um damit mehr und mehr Projekte möglich zu machen!
Wir sammeln daher weiterhin Geld auf Treuhandkonten, um damit Anteile an Stadtwerken oder Verbünden von kommunalen Energieversorgern zu erwerben.
Energie in Bürgerhand möchte:
Beteiligung an der Thüga AG ist für EiB nicht möglich.
21.07.2010: Monatelang hatten wir Gespräche mit Vertretern der Kom9 geführt, um über eine Beteiligung an der Kom9 den Einstieg in die Thüga AG zu erreichen. Die Thüga AG wurde Ende 2009 durch EON verkauft. Seitdem halten die drei großen Stadtwerke Hannover, Frankfurt und Nürnberg gemeinsam 62,25% und die Kom9 (ein Zusammenschluss von 50 Stadtwerken) 37,75%.
Unsere Genossenschaft "Energie in Bürgerhand" wollte Atomausstieg, effizienten Klimaschutz, Bürgerbeteiligung, Dezentralisierung und Demokratisierung der Energiewirtschaft bei den Stadtwerken in der "neuen Thüga AG" verankern. Wir wollten uns mit ganzer Kraft und großem Engagement als Partner der Stadtwerke dafür einsetzen, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen, damit die ökologische und nachhaltige Energieversorgung schnellstmöglich umgesetzt werden kann.
Wir haben nun jedoch eine Absage der KOM9 für eine direkte Beteiligung erhalten, und wir sehen nun keine Möglichkeit mehr uns zu akzeptablen Konditionen an der Thüga zu beteiligen. (der direkte Einstieg bei der Thüga musste schon Anfang des Jahres 2010 verworfen werden)
Beteiligen Sie sich jetzt am ökologischen und sozialen Umbau der Energiewirtschaft
Mai 2010: Die Genossenschaft "Energie in Bürgerhand" (EiB) sammelt Geld auf Treuhandkonten, um sich beim Kauf des fünftgrößten Energieunternehmen in Deutschland, der Thüga AG zu beteiligen. Energie in Bürgerhand möchte sich gern mit einem Kapital zwischen 25 und 100 Millionen EUR an der Thüga beteiligen.
Bis Ende April haben über 5 000 Menschen etwa 27 Millionen EUR auf die Treuhandkonten eingezahlt oder vertraglich zugesagt. Ein tolles Ergebnis, das haben alle unsere Gesprächspartner bisher staunend gewürdigt - aber wir wollen noch mehr erreichen. Unser Wunsch besteht weiter, diese Summe zu verdoppeln oder wenn möglich zu vervierfachen - damit wird unser Gewicht in der Thüga immer deutlicher und größer.
In den nächsten Wochen - wir denken Ende Juni/Anfang Juli - werden die entscheidenden Weichen gestellt, dazu brauchen wir weiter Ihr Engagement und Ihre Unterstützung.
Jetzt wird`s richtig spannend!
26.04.2010: In den letzten Wochen haben wir intensive Gespräche mit verschiedenen Stadtwerken und dem Thügavorstand geführt, um den Eintritt von Energie in Bürgerhand in die Thüga vorzubereiten.
Da wir mit unseren Partnern gegenseitige Vertraulichkeit vereinbart haben, können wir Ihnen leider noch nicht alle Informationen im Detail schreiben, wie wir es gerne wollten. Uns ist es in vielen Gesprächen gelungen, dass wir alle - also Energie in Bürgerhand - als ein kompetenter und seriöser Partner wahrgenommen werden!
Unser großes Ziel ist es nach wie vor, über die Kom9 in die Thügagruppe zu gelangen; Kom9 ist der Zusammenschluss von 46 Stadtwerken, die knapp 38% an der Thüga AG halten. Wir sind überzeugt, dass das der richtige Weg ist, um unsere ökologischen Zielsetzungen gemeinsam mit vielen Stadtwerken in der Thüga zu implementieren. Wir engagieren uns dafür, dass bei der Thüga ein Umweltausschuss oder ein Ökobeirat geschaffen werden kann.
Dazu müssen wir in den nächsten Wochen das Vertrauen unserer neuen kommunalen Partner gewinnen und bestehende Ängste mancher Stadtwerke abbauen. Wir zeigen, dass wir nicht die immer alles "Besserwissenden" sind, sondern dass es uns um eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit den Kommunen zugunsten von Klimaschutz und Atomausstieg geht.
Energie in Bürgerhand möchte:
Gerade angesichts der beabsichtigen jahrzehntelangen Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke und der damit verbundenen "Zementierung" des bestehenden zentralistischen Energieversorgungssystems ist die Stärkung und der Ausbau von dezentralen und kommunalen Strukturen von immenser Bedeutung.
Deshalb ist unser aller kluges, pfiffiges und rasches Handeln dringend notwendig; mit Energie in Bürgerhand haben wir die große und einmalige Chance mitzuhelfen, dass Energiepolitik nicht mehr von oben verordnet wird, sondern dass wir mit den Kommunen gemeinsam einen "ökologischen Energiekonzern" aufbauen.
Unsere aktuellen Termine finden Sie unter Veranstaltungen.
Energie in Bürgerhand eG ist seit dem 6.10.2009 als Genossenschaft beim Amtsgericht unter der GnR 700016 eingetragen!
Büro werktags von 9.00 bis 12.00 besetzt
Telefon: 0761 / 59 04 188
Faxt: 0761 / 59 04 187
(Weiterhin bitte Anfragen am liebsten per e-mail!)
Die Thüga AG war bisher eine 100 Prozent Tochtergesellschaft der E.ON-Ruhrgas und ist mit mehr als 90 Minderheitsbeteiligungen an kommunalen Unternehmen das größte Netzwerk kommunaler Energieversorger in Deutschland. weiterlesen...
Ganz neu und noch im Aufbau ist unsere EiB-Aktiven-Community. Foren, Blogs, Veranstaltungskalender, ... unsere Plattform für das deutschlandweite EiB-Netzwerk.
Anfang Juli 2009 haben wir in den wesentlichen Internet-Netzwerken Facebook, XING, meinVZ/StudiVZ sowie "wer-kennt-wen.de" EiB-Gruppen eingerichtet. weiterlesen...
Unsere Kampagnen-Auftaktveranstaltung fand am 10. u. 11. Juli 2009 in der Fabrik für Handwerk, Kultur und Ökologie, Habsburgerstraße 9, 79104 Freiburg statt.
Zielgruppe der Veranstaltung waren insbesondere Multiplikatoren aus ganz Deutschland.
Die Veranstaltung erfuhr einen sehr regen Zuspruch. An beiden Tagen waren weit mehr als 200 Personen aus mindestens 82 Städten und Gemeinden anwesend! weiterlesen...
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Kampagnen-Foliensätze:
Dr. Jörg Lange:
> Wir stellen alles auf den Kopf
Dr. Burghard Flieger:
> Bürger mischen mit
Beya Stickel:
> Referat: Geldströme umleiten
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