Energie in Bürgerhand selbst hat in der Gründungssatzung festgelegt, dass mindestens 10% des Gewinns in den Ausbau der regenerativen Energien oder der effizienten Energieerzeugung (Kraft-Wärmekopplung) fließen wird.
Der Rahmen, in dem der Vorstand (unter der Kontrolle des Aufsichtsrates) für die Genossenschaft handeln kann und in welche Art von Energieprojekten investiert werden soll, wird durch die Mitglieder-versammlung der Genossenschaft festgelegt. Hier hat jedes Genossenschaftsmitglied - hoffentlich auch Sie - unabhängig von der Höhe der Einzahlung eine Stimme.
Nicht nur Greenpeace Energy wurde bereits zu einem frühen Zeitpunkt gefragt, ob sie die Initiative nicht unterstützen wollen. Zum Teil stehen die endgültigen Entscheidungen noch aus. Alle, die unsere Idee unterstützen, sind herzlich willkommen dies zu tun und mitzumachen.
Nach anfänglichem Zögern zählen inzwischen zahlreiche Institutionen wie z.B. der BUND Landesverband Baden-Württemberg zu den aktiven Unterstützern. Und z.B. auch die Naturstrom AG hat beim bundesweiten Kampagnenauftakt uns ihre aktive Unterstützung zugesichert.
Noch nie waren die finanziellen Anreize so groß, in erneuerbare Energien zu investieren. Trotzdem nutzen diese Möglichkeiten noch zu wenige. Die Gründung von Genossenschaften mit dem Ziel gemeinsam in Erneuerbare Energie zu investieren liegen derzeit im Trend und es gibt sie bereits in zahlreichen Kommunen.
Sie alle sind wichtige und notwendige Möglichkeiten, etwas zu verändern und hierzu wollen wir auch nicht in Konkurrenz treten. Jeder ist frei sich für das ein oder andere oder auch beides zu entscheiden.
Mit Energie in Bürgerhand eröffnen wir den Menschen aber eine weitere Möglichkeit, sich am Umbau unsere Energieversorgung zu beteiligen. Wir wollen mit den Kommunen an einen Tisch und unsere Ideen so direkter einbringen. Die Kommunen und ihre Unternehmen spielen aus unserer Sicht durch den Besitz der Verteilernetze (Gas, Strom, Wärme) eine ganz entscheidende Rolle, um zeitnah hin zu einer dezentraleren Energieversorgung kommen zu können. Mit dem Verkauf der Thüga ergibt sich erstmalig und vielleicht einmalig die Chance, sich daran aktiv zu beteiligen. Wir sind dabei nicht in erster Linie am Kapital orientiert, sondern an der Idee die Energieversorgung diesmal "von oben" sozial und umweltverträglicher zu gestalten.
Dies ist ein Ansatzpunkt, nicht mehr aber auch nicht weniger. Wie sich bereits jetzt zeigt, erreichen wir hiermit auch Menschen, die sich sonst als eher unpolitisch bezeichnen würden, den Schritt zu eigenen Investitionen scheuen oder ihrem kommunalen Versorger treu bleiben, trotzdem aber ein Signal für eine sozialökologischere Ausrichtung der Energie- und Wasserversorgung setzen wollen.
Die Chance, dass sich in Deutschland hierzu eine politische Mehrheit bildet, halten wir derzeit für sehr gering.
Diese Fragen sind für den derzeitigen Stand des Projektes viel zu früh. Der Rahmen, in dem der Vorstand (unter der Kontrolle des Aufsichtsrates) für die Genossenschaft handeln und in Energieprojekte investieren kann, wird zukünftig durch die Mitgliederversammlung gemäß den Satzungszielen der Genossenschaft festgelegt. Hier hat jedes Genossenschaftsmitglied - hoffentlich auch Sie - unabhängig von der Höhe der Einzahlung eine Stimme.
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Energie in Bürgerhand eG
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